SUN kaufte MySQL
Heute, 16.01.2008 kaufte SUN den OpenSource Datenbanksystem MySQL für 1 Milliarde US-Dollar.
Hier ist das Press Release
Heute, 16.01.2008 kaufte SUN den OpenSource Datenbanksystem MySQL für 1 Milliarde US-Dollar.
Hier ist das Press Release
Ingo B. sagt
am 16. April 2008 @ 02:41
Somit hat SUN ja nun ein weiteres kostenfreies Paket im Programm. StarOffice und nun MySQL, hoffe nur dass die dann in Zukunft auch kostenfrei bleiben und auch entsprechend weiterentwickelt werden.
Plissee sagt
am 18. Juni 2008 @ 08:57
Hi
Kann es sein, dass die Seite des Press Releases nicht mehr verfügbar ist? Denn wenn ich diese Seite ansurfen will, kommt bei mir ein “Page Not Found”-Fehler…
Also dass die das weiterentwickeln glaube ich schon, und ich hoffe auch, dass es kostenlos bleibt! Aber man wieß ja nie, was durch so eine Übernahme geändert wird…
steam sagt
am 18. Juni 2008 @ 09:46
Die Seite ist verfügbar, das habe ich gerade eben getestet. Kann sein, dass es zwischenzeitlich ein Problem auf dem HTTP-Server gab.
MySQL bleibt weiterhin ein OpenSource Projekt, allerdings gibt es schon jetzt Versionen, die mit Sonderfunktionen ausgestattet sind und nur für Geld verfügbar. Die Sonderfunktionen tauchten erst nach SUN-Übernahme auf.
Bedenklich-bedenklich. Ich werde bald Richtung Postgres schauen.
Ingo B. sagt
am 24. Juni 2008 @ 02:33
@Stream
“Sonderfunktionen tauchten erst nach SUN-Übernahme auf” Sowas meinte ich damit. Wenn das nur spezielle Dinge sind, dann egal aber wenn es mal normale Module und Funktionen werden die normalerweise jeder nutzt, dann ist es vorbei. Hoffe aber das passiert nicht. Zahle aber auch gerne wenn es sein muss und auch in einem vernünftigen Rahmen bleibt. Postgres werde ich wohl auch mal antesten, ist eh installiert.
Plissee sagt
am 11. Juli 2008 @ 10:09
Na hoffentlich bleibt MySQL dann auch kostenlos. Aber ich verstehe nicht was SUN davon hat wenn sie wirklich kostenlos lassen würden
steam sagt
am 11. Juli 2008 @ 11:44
SUN verkauft modifiziertes MySQL mit sonderdunktionen und leistet Support. Also, Support kostet Geld. SUN verdient jetzt kaum an den Produkten, sondern viel mehr an dem Support.
Chris sagt
am 11. November 2008 @ 01:12
Und der Support ist über ne teure Service-Rufnummer erreichbar, bei der man ewig in der Warteschlange hängt? Also im Grunde genommen wie überall. Hoffen wir, dass wenigstens die gängigen Module gratis bleiben, denn für jedes Extra oder jedes einfache Modul noch tief in die Tasche zu greifen, das ist doch bei den meisten gar nicht drin…
Uschi sagt
am 15. Januar 2009 @ 13:15
Ich glaube nicht, dass das Programm weiterhin kostenlos zur Verfügung steht. Denn man muss doch das ausgegebene Geld wieder rein holen. Darum denke ich schon, dass es sicher ein kleiner Unkostenbeitrag werden wird. Dieser wird sich denke ich aber in Grenzen halten, denn die wissen genau, wenn der Preis zu hoch ist, werden die Module nicht mehr gekauft und das hilft ihnen ja auch nicht weiter.
Für die Weiterentwicklung ist der Verkauf sicherlich sehr von Vorteil. Ich glaube, dass sie sehr viel daran setzen werden, hier große Fortschritte zu machen.
Heike sagt
am 22. Januar 2009 @ 17:03
Was sie auf keinen Fall machen werden ist Verlust. Es kann durchaus aus meiner Sicht so sein, dass vorerst es ein kostenloser Dienst ist, aber ich glaube nicht, dass dies so bleiben wird. Wie sich das in der Zukunft auswirkt, ist nicht ganz klar, denn dafür müsste man Einsicht in die Büchern haben, darum denke ich, dass dies jetzt im Moment einfach alles nur Spekulation ist. Ich bin der Meinung, dass man einfach noch etwas warten sollte und dann wird sich zeigen, ob man dafür „blechen“ muss oder nicht.
Marco sagt
am 28. Januar 2009 @ 21:28
Wird ja nicht lange dauern, bis Sun daraus Kapital schlagen möchte. Schade, wenn so OpenSource-Projekte den Sinn verlieren.