Archiv des Autors: steam

Linus Torvalds nutzt jetz GNOME

Linus Torvalds nutzt jetz GNOME

Der Erfinder der Linux Linus Torvalds stieg von KDE auf GNOME um:

“I used to be a KDE user. I thought KDE 4.0 was such a disaster I switched to GNOME. I hate the fact that my right button doesn’t do what I want it to do. But the whole “break everything” model is painful for users and they can choose to use something else.”

KDE 4.0 kommt zu Weihnachten 2007

KDE 4.0 kommt zu Weihnachten 2007

Entwickler verschieben Veröffentlichung

Um mehr Zeit zu haben, KDE 4.0 stabiler zu machen, haben die Entwickler den Veröffentlichungstermin um zwei Monate verschoben. Es bleibt jedoch beim “Feature Freeze”, was bedeutet, dass die zusätzliche Zeit tatsächlich nur zur Fehlerbereinigung genutzt werden soll.

Die Entscheidung, KDE 4.0 um zwei Monate zu verschieben, geht einher mit dem Plan, zwei zusätzliche Beta-Versionen der Unix- und Linux-Desktop-Oberfläche zu veröffentlichen. Nach dem überarbeiteten Plan soll KDE 4.0 Beta 3 Ende September und die vierte Beta Ende Oktober 2007 erscheinen.

Bis Anfang Dezember 2007 wollen die Entwickler zwei Release Candidates herausgegeben haben, bevor dann für den 20. Dezember 2007 die Veröffentlichung der fertigen Version ansteht. Da nicht vom “Feature Freeze” abgewichen wird, soll die Zeit vor allem genutzt werden, um weiter an den neuen Funktionen wie Plasma, Solid und Phonon zu arbeiten.

Durch die offizielle Entscheidung, KDE 4.0 zu verschieben, wird auch keine der großen Linux-Distributionen die neue Desktop-Oberfläche bei den anstehenden Versionen mitliefern können. Das Fedora-Projekt hat bereits angekündigt, KDE 4.0 erst in Fedora 9 zu integrieren. OpenSuse 10.3 und Kubuntu 7.10 sollen jeweils im Oktober 2007 erscheinen und sind damit ebenfalls zu früh dran.[golem.de]

Skype liest /etc/passwd und Firefox-Profil unter Linux

Skype liest /etc/passwd und Firefox-Profil unter Linux

Benutzer vom Skype für Linux haben entdeckt, dass dieses Programm /etc/passwd, die Firefox-Profil und andere Daten list, die auf keine Weise mit der Arbeit vom Skype verbunden sind. Es war mit Hilfe AppArmor entdeckt, eben ist als Ergebnis durch Prüfung mit strace später bestätigt.

Meinungen sind gespalten. Pissimisten sagen, dass das Verhalten vom Skype nichts gutes in sich führt. Das Programm kann somit Informationen über Surfverhalten des Benutzers ausspionieren oder Firefox-Keymanager gespeicherte Passwörter auslesen. Datei /etc/passwd beinhaltet keine Passwörter, dafür aber login und unter Umständen Name und Voname des Benutzers.

Optimisten versuchen dabei das Verhalten des Programms zu rechtfertigen: das Auslesen von /etc/passw soll das Auflösen der UID erleichtern, viele andere freie Programme lesen das /etc/passwd auch. Durch das Lesen vom Firefox-Profil sollen Proxy-Einstellungen ausgelesen werden. Schließlich soll Skype sich selbst konfigurieren können und selbständig nach außen finden.

Originalmessage im Forum vom Skype

Sourcefire kauft ClamAV

Sourcefire kauft ClamAV

Snort-Anbieter erweitert sein Portfolio

Sourcefire, die Firma hinter dem Intrusion Detection System Snort, hat das ClamAV-Projekt gekauft, das einen freien Virenscanner entwickelt. Dessen Kernentwickler arbeiten nun für Sourcefire und haben gleichzeitig die Rechte an der Software veräußert. ClamAV soll weiter unter der GPL stehen.

Sourcefire hat die fünf Kernentwickler des Projektes ClamAV eingestellt und zugleich die Rechte an der Software, alle Marken und die Projekt-Domain erworben. ClamAV soll nun neben Snort in das Angebot von Sourcefire integriert werden. Das Open-Source-Projekt ClamAV veröffentlichte eine FAQ, in der beteuert wird, dass der Virenscanner auch in Zukunft unter der GPL stehen soll. Für Endnutzer sollen sich keine Änderungen ergeben, vielmehr versprechen die Entwickler, nun mehr Zeit in das Projekt stecken zu können.

Bei Code, an dem andere Entwickler die Rechte halten, ändert sich das Copyright nicht. Details zu der Übernahme wurden nicht bekannt gegeben, für Sourefire soll sich im dritten Quartal 2007 eine Belastung von 0,09 bis 0,12 US-Dollar pro Aktie ergeben.[golem.de]

Citrix Systems, Inc. kaute XenSource

Citrix Systems, Inc. kaute XenSource

Heute ist ein Mail von XenSource CEO Peter Levine mir in das Mailbox gefallen. Die Gerüchte haben sich bestätigt:

>>>>Mail Anfang<<<<

A Letter to XenSource Customers and Partners from Peter J. Levine, CEO and President, XenSource

August 15th, 2007

Dear member of the XenSource community,

First, I would like to thank you for helping fuel XenSource’s tremendous growth in 2007 which includes the following highlights:

  • Over 650 commercial customers, with 25 new customers joining each week
  • Introduction of XenSource v4 product line, a product which includes new enterprise class features and brings us to a strong position relative to our competitors
  • Ecosystem partnerships with 15 distributors and 300 VARs worldwide
  • Strong international growth and entry into new markets including Japan and Australia-New Zealand
  • OEM agreements with many leading ISVs and OEMs including NEC and Symantec

It is with great pleasure XenSource shares with you the news that Citrix has signed a definitive agreement to acquire XenSource in an acquisition expected to close in Q4, 2007. For those who may not be familiar with Citrix, they are the market leaders in desktop and application delivery infrastructure for the Windows ecosystem, with $1.6B in annual revenue.

We believe the XenSource-Citrix agreement is fantastic news for you, our customers and partners because the acquisition will provide XenSource with the resources and global presence to deliver increased levels of support, training, delivery and most importantly, increased new product innovation. XenSource and Citrix share a common strategy and focus around adding value to the Microsoft Windows ecosystem and delivering value-added solutions to Windows and the entire Microsoft suite. The combined company will deliver the market’s best virtualization for Windows customers from the data center to the desktop.

XenSource will become the core of a new division within Citrix focused on virtualization and management solutions. All XenSource employees will join Citrix with roles within the new organization or elsewhere within Citrix. Personally, I will lead the division as SVP and GM and report to Citrix CEO Mark Templeton, furthering the expected smooth transition.

Open source Xen is the foundation in which XenSource’s success has been built, and the contributions and participation of the community are valued. Citrix shares our commitment that our contributions to open source Xen continue strongly, with the community flourishing transparently without the constraints of commercial software development. To achieve this, we will develop procedures in the very near future for independent oversight of the Xen project. XenSource will absolutely continue on our core strategy of leveraging the valuable innovation of the open source Xen community and creating commercial solutions based on Xen.

We will expand our current efforts in server virtualization and continue the recently announced extensions in v4 to storage management with our OEM partner, Symantec. Citrix gives XenSource the fuel to scale our business globally and to also extend our strategy to virtualize the core Citrix products in desktop and application delivery infrastructure. This will enable us to offer you our customers and partners a market leading virtualization solution from the datacenter to the desktop.

Thanks again for your support.

Signature Peter J. Levine

>>>>Mail Ende<<<<

Citrix Systems, Inc. hat seinerseits ein News Release publiziert.

Citrix soll an XenSource interessiert sein

Citrix soll an XenSource interessiert sein

Angeblich 500 Millionen US-Dollar Kaufsumme im Gespräch

Gerüchten zufolge steht Citrix kurz davor, eine der Firmen hinter dem Xen-Hypervisor zu übernehmen. Besonderes Interesse soll Citrix an XenSource haben, doch auch der Kauf von Virtual Iron soll möglich sein.

Den zurzeit durch das Internet wandernden Gerüchten zufolge ist Citrix daran interessiert, neben seinen Applikations- und Terminalserver-Anwendungen auch in das Virtualisierungsgeschäft einzusteigen. Das Unternehmen soll daher die Übernahme von Virtual Iron oder XenSource vorbereiten, die beide an dem Open-Source-Hypervisor Xen arbeiten und darauf aufbauende kommerzielle Lösungen anbieten.

Dabei soll sich Citrix jedoch eher auf XenSource konzentrieren und bereits Gespräche geführt haben. Eine Kaufsumme von bis zu 500 Millionen US-Dollar soll dabei denkbar sein.

Angefacht wird das Gerücht noch durch Analysten von Credit Suisse, die ebenfalls der Meinung sind, Citrix könnte einen Virtualisierungsanbieter kaufen und dies auch empfehlen. Der Schritt würde zum einen Citrix’ Angebot vervollständigen, zum anderen könnte das Unternehmen durch den Kauf von XenSource seine Beziehung zu Microsoft stärken, so die Analysten. XenSource arbeitet seit Mitte 2006 mit Microsoft zusammen.

XenSource hatte erst gestern seine Produktfamilie in der Version 4.0 vorgestellt, die das Unternehmen zunehmend versucht, als günstige Alternative zu VMWare ESX zu etablieren.[golem.de]