Michael Widenius verlässt SUN

Michael Widenius verlässt SUN

Michael Widenius, der erfinder von MySQL verlässt SUN und hat Monty Program Ab. gegrundet. Er beabsichtigt sich an der Entwicklung einer neuen experementellen DBMS zu konzentrieren. Er argumentiert seinen Schritt damit, dass er mit der Entwickung von MySQL unter SUN’s Dach nicht zufrieden ist.

Mehr kann man in seinem Blog nachlesen: http://monty-says.blogspot.com/2009/02/time-to-move-on.html

Linus Torvalds nutzt jetz GNOME

Linus Torvalds nutzt jetz GNOME

Der Erfinder der Linux Linus Torvalds stieg von KDE auf GNOME um:

“I used to be a KDE user. I thought KDE 4.0 was such a disaster I switched to GNOME. I hate the fact that my right button doesn’t do what I want it to do. But the whole “break everything” model is painful for users and they can choose to use something else.”

KDE 4.0 kommt zu Weihnachten 2007

KDE 4.0 kommt zu Weihnachten 2007

Entwickler verschieben Veröffentlichung

Um mehr Zeit zu haben, KDE 4.0 stabiler zu machen, haben die Entwickler den Veröffentlichungstermin um zwei Monate verschoben. Es bleibt jedoch beim “Feature Freeze”, was bedeutet, dass die zusätzliche Zeit tatsächlich nur zur Fehlerbereinigung genutzt werden soll.

Die Entscheidung, KDE 4.0 um zwei Monate zu verschieben, geht einher mit dem Plan, zwei zusätzliche Beta-Versionen der Unix- und Linux-Desktop-Oberfläche zu veröffentlichen. Nach dem überarbeiteten Plan soll KDE 4.0 Beta 3 Ende September und die vierte Beta Ende Oktober 2007 erscheinen.

Bis Anfang Dezember 2007 wollen die Entwickler zwei Release Candidates herausgegeben haben, bevor dann für den 20. Dezember 2007 die Veröffentlichung der fertigen Version ansteht. Da nicht vom “Feature Freeze” abgewichen wird, soll die Zeit vor allem genutzt werden, um weiter an den neuen Funktionen wie Plasma, Solid und Phonon zu arbeiten.

Durch die offizielle Entscheidung, KDE 4.0 zu verschieben, wird auch keine der großen Linux-Distributionen die neue Desktop-Oberfläche bei den anstehenden Versionen mitliefern können. Das Fedora-Projekt hat bereits angekündigt, KDE 4.0 erst in Fedora 9 zu integrieren. OpenSuse 10.3 und Kubuntu 7.10 sollen jeweils im Oktober 2007 erscheinen und sind damit ebenfalls zu früh dran.[golem.de]

Skype liest /etc/passwd und Firefox-Profil unter Linux

Skype liest /etc/passwd und Firefox-Profil unter Linux

Benutzer vom Skype für Linux haben entdeckt, dass dieses Programm /etc/passwd, die Firefox-Profil und andere Daten list, die auf keine Weise mit der Arbeit vom Skype verbunden sind. Es war mit Hilfe AppArmor entdeckt, eben ist als Ergebnis durch Prüfung mit strace später bestätigt.

Meinungen sind gespalten. Pissimisten sagen, dass das Verhalten vom Skype nichts gutes in sich führt. Das Programm kann somit Informationen über Surfverhalten des Benutzers ausspionieren oder Firefox-Keymanager gespeicherte Passwörter auslesen. Datei /etc/passwd beinhaltet keine Passwörter, dafür aber login und unter Umständen Name und Voname des Benutzers.

Optimisten versuchen dabei das Verhalten des Programms zu rechtfertigen: das Auslesen von /etc/passw soll das Auflösen der UID erleichtern, viele andere freie Programme lesen das /etc/passwd auch. Durch das Lesen vom Firefox-Profil sollen Proxy-Einstellungen ausgelesen werden. Schließlich soll Skype sich selbst konfigurieren können und selbständig nach außen finden.

Originalmessage im Forum vom Skype

Sourcefire kauft ClamAV

Sourcefire kauft ClamAV

Snort-Anbieter erweitert sein Portfolio

Sourcefire, die Firma hinter dem Intrusion Detection System Snort, hat das ClamAV-Projekt gekauft, das einen freien Virenscanner entwickelt. Dessen Kernentwickler arbeiten nun für Sourcefire und haben gleichzeitig die Rechte an der Software veräußert. ClamAV soll weiter unter der GPL stehen.

Sourcefire hat die fünf Kernentwickler des Projektes ClamAV eingestellt und zugleich die Rechte an der Software, alle Marken und die Projekt-Domain erworben. ClamAV soll nun neben Snort in das Angebot von Sourcefire integriert werden. Das Open-Source-Projekt ClamAV veröffentlichte eine FAQ, in der beteuert wird, dass der Virenscanner auch in Zukunft unter der GPL stehen soll. Für Endnutzer sollen sich keine Änderungen ergeben, vielmehr versprechen die Entwickler, nun mehr Zeit in das Projekt stecken zu können.

Bei Code, an dem andere Entwickler die Rechte halten, ändert sich das Copyright nicht. Details zu der Übernahme wurden nicht bekannt gegeben, für Sourefire soll sich im dritten Quartal 2007 eine Belastung von 0,09 bis 0,12 US-Dollar pro Aktie ergeben.[golem.de]